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36. Max Ophüls Preis: „Freistatt“ und „Lichtgestalten“ sind nominiert und feiern Uraufführung

Das neue Jahr startet gut: Gleich zwei Filme mit Max Riemelt in den Hauptrollen sind dieses Jahr für den 36. Max Ophüls Preis nominiert und werden im Langfilm-Wettbewerb beim gleichnamigen Filmfestival uraufgeführt, das vom 19. bis zum 25. Januar in Saarbrücken stattfindet: Marc Brummunds Drama „Freistatt“ genauso wie Christian Moris Müllers Arthouse-Drama „Lichtgestalten“.

„Lichtgestalten“ wurde von der Christian Moris Müller Filmproduktion produziert und vom 10. Juni bis zum 23. Juli in Berlin unter der Regie von Christian Moris Müller gedreht. Im Mittelpunkt des Arthouse-Kinofilms (Buch: Christian Moris Müller) stehen Katharina (Theresa Scholze) und Steffen (Max Riemelt) – ein erfolgreiches Berliner Paar. Eigentlich haben sie alles, was es gemeinhin zum Glücklichsein braucht: Gutbezahlte Jobs in der Kreativbranche, eine erfüllte Beziehung und ein luxuriöses Dachgeschossapartement im Herzen Berlins. Doch eines Nachts wird ihnen bewusst, dass sich ihr Leben in einen goldenen Käfig verwandelt hat. Aus ihm wollen sie ausbrechen, um wieder zu sich selbst zu finden. Sie zerstören ihre Wohnung, verschenken ihr Hab und Gut und brechen den Kontakt zu alten Freunden ab. Doch je weiter sie sich von ihrem alten Leben entfernen, umso mehr gefährdet der Neuanfang auch ihre Liebe zueinander.

„Freistatt“ wurde von der Filmproduktionsgesellschaft Zum Goldenen Lamm in Kooperation mit Arte, dem SR, SWR und WDR produziert. Gedreht wurde unter der Regie von Marc Brummund vom 13. August bis zum 13. September 2013 in Niedersachen und Hamburg. Der Kinofilm (Buch: Marc Brummund, Nicole Armbuster) basiert auf realen Gegebenheiten und erzählt die Geschichte des 14-jährigen, rebellischen Wolfgang (Louis Hofmann). 1968 wird er in das Fürsorgeheim der Diakonie Freistatt abgeschoben, in dem er zu einem „anständigen“ Jungen „erzogen werden soll. Wolfgang leistet Widerstand gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die perfiden Erziehungsmethoden des Heimleiters, lässt sich nicht von ihm unterkriegen. Doch wie lange kann er sich noch gegen dieses System von Gewalt und Unterdrückung wehren, ohne dabei selbst zu verrohen?

Der Max Ophüls Preis findet in diesem Jahr bereits zum 36. Mal statt und zählt zu den renommiertesten Festivals im deutschen Sprachraum. Um den mit 36.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis konkurrieren in diesem Jahr die 16 besten aus rund 150 vorgeschlagenen Filmen.
 

„Sense 8“ Max Riemelt übernimmt Hauptrolle in Netflix-Serie

Zehn Episoden, gedreht mit acht Hauptdarstellern in neun Ländern auf vier Kontinenten – wenn die „Matrix“-Schöpfer Andy und Lana Wachowski gemeinsam mit J. Michael Straczynski (Babylon 5, Crusade) eine Serie produzieren, dann richtig. Als einziger Deutscher zählt Max Riemelt zum internationalen Hauptcast der Science-Fiction-Serie „Sense 8“. Produziert wird die Serie für das in über 40 Ländern aktive Video-on-Demand-Portal Netflix. Ein Sendedatum steht noch nicht fest.

„Die Serie folgt acht Menschen an unterschiedlichsten Orten der Welt, die alle von einem tragischen Todesfall betroffen sind und dabei mental eng miteinander verbunden sind”, skizziert Drehbuchautor J. Michael Straczyinski die Handlung. „Obwohl sie nicht am gleichen Ort sind, können sie sich sehen und miteinander kommunizieren. Jeder von ihnen hat außerdem Zugang zu den tiefsten Geheimnissen der anderen. Sie müssen nicht nur herausfinden, was und warum es passiert ist und was es für die Zukunft der Menschheit bedeutet, sondern sie werden dabei auch von einer Organisation gejagt, die sie einfangen, töten oder sezieren will.“

Die Geschichte spielt dabei zusätzlich zu Berlin auch in Chicago, San Francisco, London, Island, Seoul, Mumbai, Mexico City und Nairobi.

Neben Max Riemelt übernehmen Brian J. Smith (Stargate Universe), Tuppence Middleton (Cleanskin), Aml Ameen (Kidulthood), Doona Bae (Cloud Atlas), Miguel Silvestri, Tena Desae (The Best Exotic Marigold Hotel), und Jamie Clayton (Hung) Hauptrollen. Zum Cast von „Sense 8“ gehören zudem Naveen Andrews (Lost), Daryl Hannah (Kill Bill), Freema Agyeman (Dr. Who) und die Darsteller Alfonso Herrera, Erendira Ibarra und Terrence Mann.

Das 1997 gegründete Online-Unternehmen „Netflix“ ist bereits in 40 Ländern rund um den Globus präsent. Seinen Service wird Netflix voraussichtlich schon ab diesem Jahr auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg anbieten.
 

„Storno – Todsicher versichert“ entsteht in Niederbayern

Back to the roots: TV60 Filmproduktion, die Produktionsgesellschaft von „Zwei Allein“, produziert Max Riemelts neuesten Fernsehfilm. Unter der Regie von Jan Fehse entsteht der Fernsehfilm „Storno – Todsicher versichert“ zwischen dem 11. März und 8. April im Rottal bei Passau (Niederbayern).

Die Hauptrollen spielen Max Riemelt (Rollenname: Rupert Halmer), Amelie Kiefer (Lena) und Jeanette Hain (Olivia Poltrock). Als „Schulze“ spielt auch Axel Stein mit, mit dem Max Riemelt bereits das Biopic „Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“ drehte.

Das Drehbuch zu „Storno – Todsicher versichert“ stammt aus der Feder von Georg Ludy und Nils-Morten Orburg. Details zur Handlung finden sich in der Filmografie. Ein Termin für die TV-Premiere der Auftragsproduktion von ARD, BR und Degeto ist noch nicht bekannt.